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Dienstag, 29. Mai 2012
gut, der nächste beitrag kommt jetzt doch früher: ausgabe 2
storyman, 20:46h
Am nächsten Tag ging ich wieder zur Arbeit. Ich hätte meine Arbeit genießen können, wenn da nicht diese rassistischen Arschlöcher arbeiten würden. Immer wenn ich da bin muss ich mir Beleidigungen anhören wie "Schwuchtel" oder Ähnliches. Ich kam gerade die Tür herein als Rick mir entgegen kam und mich umarmte "Na, mein kleines Schwuchtel. Findest du mich heiß ,hm?" ich riss mich los. Am liebsten hätte ich ihm ein paar Wörter an den Kopf geworfen, wenn ich gekonnt hätte. Jetzt reicht's, dachte ich , rannte zum Chef und riss die Tür auf. "Ich kündige" schrieb ich. Mein Pokerface konnte er nicht durchschauen. Hätte er gesehen wie ich wirklich fühle, hätte ich mich noch mehr geschämt als ich es schon tat. "Dabei wollte ich ihnen gerade eine Gehaltsehöhung geben. Sie sind ein guter Arbeiter, Herr Menz." Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich spürte wie sie mir wie Säure die Wangen runterliefen. Ich schrieb: "Das was mir hier angetan wird kann man mit einer Gehaltserhöhung nicht wiedergutmachen!" Mein Chef überlegte. Mit einem enttäuschten Blick stimmte er zu. Wie ein unterlegener Diener ging ich rückwärts aus der Tür. Kaum wie ich aus der Tür war, spürte ich einen schweren Atem in meinem Nacken. Langsam drehte ich mich um. Ricks Fresse kam mir entgegen und küsste mich. Seine Gang und er lachten und ich spuckte ihm angewiedert ins Gesicht. Ich wollte wegrennen aber er hinderte mich dran und schlug mir volle Kanne gegen die Schläfe. Ich verlor die Besinnung, fiel hart auf den Boden.
Meine erste Erinnerung, als ich langsam wieder zur Besinnung kam, war Alexej. Er kam in den Elektronikladen, sah mich an und schrie: "Schrei doch um Hilfe, Schwuchtel, schrei doch um Hilfe!" Dann merkte ich jedoch, dass es Ricks Stimme war. Als ich aufwachte, hatte ich keinen Boden unter den Füßen. Ich hing über einem Abgrund dessen Boden ich nicht sah. Ich versuchte, meinen Kopf zu drehen. Dort stand Rick mit seiner Gang. Lachend und spottend hielt er mich am Kragen. Er sagte:" Lass dich bei uns nie wieder blicken! Oder wir müssen hier hin zurückkehren. Aber dann halt ich dich nicht mehr fest!" Dann riss er mich auf den Boden und ließ mich liegen. Er und seine Freunde hatten mich in die äußerste Provinz gebracht. Hier war nichts und niemand. Ich hatte Hunger. Großen Hunger. Ich lief weiter in der Hoffnung, vielleicht etwas Essbares zu finden. Dort stand ein Apfelbaum, ganz einsam und verlassen, als würden ihn die anderen Bäume abstoßen. Ich dachte dabei an Adam und Eva. Als Eva den Apfel vom verbotenen Baum aß und die Welt sich in eine Hölle voller Qualen verwandelte. Naja, für mich war sie das eh schon. Ich riss einen Apfel ab und biss hinein. Es fühlte sich an wie ein Stromschlag. Dieser Apfel war extrem süß. Ich fand es widerlich und sagte "Scheiße!" Mein erstes Wort! Wie war das möglich? ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2012.09.06, 21:49 status
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